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Sie hängt bei Betrieb im Misch- oder Trockenreibungsgebiet von der Zu-nahme des Lagerspiels und/oder dem Anstieg der Lagerreibung ab. Beides ist die Folge aus fortschreitendem Verschleiß der Gleitflächen, plastischer Verformung des Gleitwerkstoffes bzw. Werkstoff-ermüdung in der Gleitfläche.
Je nach Gleitpaarung können unterschiedlicher Verschleiß oder Reibungsanstieg zulässig sein. Das bedeutet aber auch, dass bei an sich gleichen Betriebsbedingungen die in der Praxis erreichbare Gebrauchs-dauer unterschiedlich ist und zwar allein dadurch, dass sich die an das Lager gestellten Anforderungen unterscheiden.
Umgekehrt zeigt sich, dass die Gebrauchsdauer sowohl im Labor- als auch im Feldversuch, trotz gleicher Betriebsbedingungen, einer gewissen Streuung unterliegt. Dies hängt wesentlich mit den am Einsatzort vorherrschenden Bedin-gungen hinsichtlich Verschmutzung, Korrosion, hochfrequenten Last- und Bewegungszyklen, Stößen usw. ab.
Die nominelle Gebrauchsdauer ist dagegen ein Richtwert, der von der Mehrzahl aller Lager erreicht oder überschritten wird.
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